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Familienmediation

Allgemeine Information zur Mediation, die schnell eingängig sind und Sie neugierig werden lassen, finden Sie unter: www.netzwerkanwaltsmediation.de
 
Als Fachanwältin im Familienrecht nutze ich diese Form der Streitbeilegung gerade auch deshalb, weil die Beteiligten verbunden durch ihre Kinder noch jahrelang miteinander sprechen und Regelungen für die Kinder finden müssen.
 
In einem strukturierten Mediationsverfahren werden zunächst alle Themen, die für die Eheleute wichtig sind, gesammelt. In einem weiteren Schritt werden die Bedürfnisse und Interessen beider Eheleute für die erarbeiteten Themen angesprochen und ausgetauscht.
 
Mit Hilfe des Mediators sind die Eheleute in der Lage dem anderen zuzuhören und im ersten Schritt dessen Sicht auf die Konflikte anzuhören. Dies führt sehr oft dazu, dass die Position des anderen zwar nicht übernommen und gebilligt wird, jedoch erstes Verständnis entsteht. Auf dieser Basis können Lösungsmöglichkeiten zwischen den Eheleuten – auch zum Wohl der Kinder – gefunden werden, die hinterher in einer nächsten Stufe im Verfahren bewertet werden.
 
Eine Mediation schließt mit einer bindenden Mediationsvereinbarung ab, die die Qualität eines Vertrages hat. Sollten einzelne Teile hieraus wie beispielsweise Zugewinnausgleichsansprüche an eine notarielle Form gebunden sein, werden Teile aus der Mediationsvereinbarung dem Notar übergeben.
 
Lange, deutlich teurere und die Beziehung belastende Rechtsstreite werden verhindert. Ich informiere sie gerne in einem Erstgespräch über das Verfahren der Mediation.

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